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DHL - Ausbeutung vom Staat?

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15.06.2017 15:31
von:
Diedo
Status: offline  

http://www.stepstone.de/s [...] ine.html

Stellenanzeige für den Raum Ostwestfalen

12,02 Euro/Std., ab 01.10.17 12,22 Euro/Std.

1.500 Euro brutto bei Vollzeit/Monat kommt da nicht hin. Wäre auch echt skandalös.

Wie die DHL-Servicepartner ihre Mitarbeiter zahlen, weiß ich aber nicht.

editiert am 15.06.2017 15:38 Beitrag melden Zitatantwort
15.06.2017 15:33
von:
Fusselinchen
Status: offline  

ok.... ich versuchs mal.....

Diedo schrieb 15:15

Ja, sicher ernst gemeint. Ein Paketzusteller bei DHL verdient bei Vollzeit doch nicht 1.500 brutto im Schnitt in Deutschland?! Netto erscheint mir realistischer. Aber ob brutto oder netto gemeint war, kann nur die TE sagen.

Ich antwortete 15:18

Doch leider .... die 1.500 brutto sind realistisch......

**** stimmt das so? ******



15.06.2017 15:38
von:
Diedo
Status: offline  

Ja. Danke.

15.06.2017 15:39
von:
Fusselinchen
Status: offline  

ok.... überzeugt in Ostwestfalen.....

Aber DHL und auch die Post haben unterschiedliche autonome Gebiete, selbst in einem Bundesland gibt es Unterschiede....

Ich kenne Beispiele, da haben AN ein halbes Jahre lang wöchentliche Arbeitsverträge erhalten.... eigentlich ein Unding, es gibt tatsächlich Unterschiede in Löhne/Gehälter und Arbeitsverträge....

15.06.2017 15:41
von:
Fusselinchen
Status: offline  

ZitatDiedo schrieb am 15.06.2017 um 15:31:

http://www.stepstone.de/s [...] te-BRIEF -UND-PAKETZUSTELLER-M-W-Guetersloh-Deutsche-P ost-DHL-Group--4183654-inline.html

Stellenanzeige für den Raum Ostwestfalen

12,02 Euro/Std., ab 01.10.17 12,22 Euro/Std.

1.500 Euro brutto bei Vollzeit/Monat kommt da nicht hin. Wäre auch echt skandalös.

Wie die DHL-Servicepartner ihre Mitarbeiter zahlen, weiß ich aber nicht.


kann sein, dass wir eben von 2 verschiedenen Dingen gesprochen haben.... Ich meinte vor allem die Service-Partner

15.06.2017 15:42
von:
Diedo
Status: offline  

Hätte jetzt mal vermutet in Ballungsgebieten mit hohen Mieten wie München oder Hamburg gäb´s mehr ( und bei Münchner Mieten immer noch wenig)...

15.06.2017 15:47
von:
Fusselinchen
Status: offline  

Nee .... leider nicht...

Einige AG mögen sich mit den Gehälter an die Infrastruktur anpassen, aber vielen ist das egal.....

Gerade in den Ballungsgebieten, wo es meist mehr Bewerber als Stellen gibt, kann es sich der AG ja auch so richtig schön aussuchen wen er nimmt. Ausnahmen bestätigen selbstredend die Regeln und ist nicht überall so.... aber die Tendenz geht dahin.....



editiert am 15.06.2017 18:18 Beitrag melden Zitatantwort
15.06.2017 16:10
von:
maruru
Status: offline  

Zitatmaruru schrieb am 15.06.2017 um 13:22:

ZitatNinnife schrieb am 15.06.2017 um 13:19:

@maruru

Anscheinend ist das Thema bei Dir nicht durchgekommen?

Wer kann von 1500 € bei Vollzeit leben?


Ich kenne Menschen, die haben weniger und leben davon . . .

Und jetzt?

w.



Verzeihung, da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.

Ich kenne die Löhne der DHL-Mitarbeiter nicht im einzelnen, bei meiner Aussage bezog ich mich auf die Niedriglöhne mir bekannter Menschen im allgemeinen.

w.

15.06.2017 16:47
von:
Peer_Woll
Status: offline  

Kann jetzt nur von Nordhessen sprechen, dort verdient ein DHL Mitarbeiter der seit 2008 dabei ist, unter 1500 Netto! Mitarbeiter die bei Subunternehmer angestellt sind, weit weniger.
DHL stellt Pakete bis 31,5 kg zu, Zeitrechnung ( Zustellung) für ein Paket sind unter 2min und darin sind einladen und Zustellung mit inbegriffen.

Frank Appel Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post DHL bekommt ca über 9 Millionen jährlich.

https://www.welt.de/wirts [...] oes.html


editiert am 15.06.2017 17:18 Beitrag melden Zitatantwort
15.06.2017 18:45
von:
Ninnife
Status: offline  

Das ist ungeheuerlich und beschämend zugleich

das heißt, ich arbeite umsonst für diese Leute? Die MA können ja nichts dafür.

Dabei ist es völlig unerheblich, dass der Staat 260 Mio. dabei verdient, wie viele Mio. betragen die entgangenen Lohnsteuer und Rentenbeiträge, die dann im Alter fehlen werden?

Ich würde sie so gerne verklagen, eine schöne Sammelklage von zig Tsd. geschädigter DHL-Kunden

15.06.2017 18:56
von:
Fusselinchen
Status: offline  

ZitatNinnife schrieb am 15.06.2017 um 18:45:

Das ist ungeheuerlich und beschämend zugleich

das heißt, ich arbeite umsonst für diese Leute? Die MA können ja nichts dafür.

Dabei ist es völlig unerheblich, dass der Staat 260 Mio. dabei verdient, wie viele Mio. betragen die entgangenen Lohnsteuer und Rentenbeiträge, die dann im Alter fehlen werden?

Ich würde sie so gerne verklagen, eine schöne Sammelklage von zig Tsd. geschädigter DHL-Kunden


🤔 Kannst Du Deine Ansichten etwas näher erklären, denn ich finde gerade keinen Zusammenhang....

15.06.2017 19:20
von:
Ninnife
Status: offline  

Zahlreiche Kunden von DHL (ich auch) annehmen, holen und verteilen die Pakete, deren Zustellung bei der Arbeitsweise (der Töchter-Firmen) von DHL nicht mehr funktioniert.

Bei mir sind nicht nur mehrere Arbeitsstunden in der Woche, die darauf gehen. Ich will das nicht mehr machen und möchte auch für die dafür zuviel bezahlten Portokosten entschädigt werden.

Da auch die anderen Zusteller (Hermes, GLS usw.) mitziehen und immer mehr Verkäufe übers Internet betätigt werden, wird sich die Situation nicht von selber verbessern.



15.06.2017 20:03
von:
Fusselinchen
Status: offline  


Mir erschließt sich zwar immer noch nicht, wen Du jetzt mit einer Sammelklage auf welchen Tatbestand hin verklagen willst, um welche Bedingungen zu verändern

Aber in einem Punkt hast Du vollkommen recht....

Die Situation wird sich nicht verbessern......

15.06.2017 20:17
von:
Ninnife
Status: offline  

Meinst Du, ich könnte länger 10 Kg schwere Pakete tragen .... und wozu denn auch?

Wie heißt es, für eine Dienstleistung, welche nicht erbracht wird, bzw. nicht erbracht werden kann/könnte (unter solchen Umständen) vorab kassieren?

Ich habe nun das Problem intern gelöst .... aber die Idee lasse ich überprüfen

15.06.2017 20:21
von:
Fusselinchen
Status: offline  

Dann wünsche Dir viel Glück und Erfolg im Sammelklageverfahren....

🤔💭 Bis das durch ist, schleppen wir beide nicht mal mehr ein Päckchen Mehl nach Hause.....

15.06.2017 20:24
von:
CakesFabrik
Status: offline  

Ähem, ich würde mich gern äußern wollen..

Das wenige, welches ich bestelle und somit liefern lasse, kommt meistens über DHL. Bisher habe ich aber immer auf meine Emailadresse einen Link zum Verfolgen bzw. ändern des Liefertermins bekommen und kann somit einsehen oder eingreifen,
nachdem ich mehrfach 12 Stunden auf mein Paket wartete und das ankreidete. Irgendwann habe ich den Burschen, deutschsprechend, befragt:
Sie verdienen schweinewenig und müssen viele Pakte bis zu 50 Kilo in einer kaum zu schaffenden Zeitspanne ausliefern. Insofern habe ich zb. bei ZooPlus moniert, sie mögen doch die Pakete geringer bestücken, worauf sie antworteten, sie bekommen nur bei bestimmter Anzahl von Paketen irgend einen Rabatt und packen nun dem entsprechend.
Vielleicht wäre es eine Ansatz, die Unternehmen zu boykottieren, die die Preise eigentlich wirklich bei DHL drücken und somit für unzumutbare Arbeitsbedingungen sorgen. Ist vielleicht auch ein zu großes Durcheinander, aber die leidtragenden sind die arbeitenden Boten. Ich jedenfalls werde ZooPlus nicht mehr beauftragen, wenn sie die Paketgrößen nicht ändern und lieber wieder selber schleppen.
Ich denke, die Boten sind meistens völlig überlastet und tragen lieber den halben Lieferwagen zur Packstation, als sich die Bandscheibe auf Dauer zu schreddern. Was ich, im übrigen, nachvollziehen kann

15.06.2017 20:59
von:
Fusselinchen
Status: offline  

ZitatCakesFabrik schrieb am 15.06.2017 um 20:24:

Ähem, ich würde mich gern äußern wollen..

Das wenige, welches ich bestelle und somit liefern lasse, kommt meistens über DHL. Bisher habe ich aber immer auf meine Emailadresse einen Link zum Verfolgen bzw. ändern des Liefertermins bekommen und kann somit einsehen oder eingreifen,
nachdem ich mehrfach 12 Stunden auf mein Paket wartete und das ankreidete. Irgendwann habe ich den Burschen, deutschsprechend, befragt:
Sie verdienen schweinewenig und müssen viele Pakte bis zu 50 Kilo in einer kaum zu schaffenden Zeitspanne ausliefern. Insofern habe ich zb. bei ZooPlus moniert, sie mögen doch die Pakete geringer bestücken, worauf sie antworteten, sie bekommen nur bei bestimmter Anzahl von Paketen irgend einen Rabatt und packen nun dem entsprechend.
Vielleicht wäre es eine Ansatz, die Unternehmen zu boykottieren, die die Preise eigentlich wirklich bei DHL drücken und somit für unzumutbare Arbeitsbedingungen sorgen. Ist vielleicht auch ein zu großes Durcheinander, aber die leidtragenden sind die arbeitenden Boten. Ich jedenfalls werde ZooPlus nicht mehr beauftragen, wenn sie die Paketgrößen nicht ändern und lieber wieder selber schleppen.
Ich denke, die Boten sind meistens völlig überlastet und tragen lieber den halben Lieferwagen zur Packstation, als sich die Bandscheibe auf Dauer zu schreddern. Was ich, im übrigen, nachvollziehen kann


Jepp.... das ist wohl wahr.... das die Arbeitsbedingungen das aller Letzte sind....
Auch das AG durch irgendwelche Veträge die Preise drücken.... Leider ist jedoch das Problem nicht alleine bei DHL, sondern auch bei den anderen Dienstleistern....

Also wenn z.B. Fressnapf Hermes einschaltet ( eine reine Hypothese ) ist es doch das gleiche/selbe in grün....

Der Boykott gegenüber diesen Firmen bewirkt, meines Erachtens, nur Umsatzrückgang, damit verbundene Personalreduzierung und ein kaputtes Kreuz bei Dir..... bessere Arbeitsbedingungen, weniger Porto oder wieder eine Haustüranlieferung wird es dadurch nicht geben..... leider....

Eine Problemfindung kann nur auf anderer Ebene erfolgen und zwar das den AG mehr auf die Finger gehauen wird, die Gewerkschaften sich kräftiger einbringen und Gesetze mehr die AG in die Pflicht nehmen.



15.06.2017 21:03
von:
CakesFabrik
Status: offline  

Naja, die Gewerkschaften halte ich jetzt für ganz witzig.. Soviel ich weiß kämpfen die nach nun 28 Jahren ohne Grenzen immer noch um die gleiche Lohn/Gehaltspolitik Ost/West. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Von Gewerkschaften halten ich nicht so viel

15.06.2017 21:08
von:
CakesFabrik
Status: offline  

War auch nur eine Idee von mir. In wie fern man da wirklich etwas erreichen kann, erschließt sich mir nicht.
Aber Ninnifes Idee des Wehrens ist gut. Wir Deutschen neigen bissi zum Hinnehmen .. Das muss nich so bleiben, nich wahr.

15.06.2017 21:15
von:
Fusselinchen
Status: offline  

Ich halte von Gewerkschaften auch nicht viel. Einige mögen vllt sich irgendwo ganz gut einbringen, aber im Großen und Ganzen ist es einfach zu wenig..... Sonst gäbe es auch diese "Verhältnisse" nicht.

Auch beim Wehren gebe ich Dir recht, allerdings schon so, dass es auch Sinn macht und wirklich etwas erreicht werden kann.

Solange aber die AG und die Politik sooooo eng verknüpft sind, viele Politiker in Vorständen und Aufsichtsräten hocken und nicht da mal ein Riegel vorgeschoben wird..... bringt selbst die schönste Klage oder Demo nichts.....


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